Im Namen der Bohne

So klein und unscheinbar, dass man schnell mal daran vorbeispaziert – zugleich aber einer der Fixsterne am Grazer Kaffee-Himmel. Und das zu Recht!

Klein aber oho. Sehr viel Platz gibt es zwar nicht, aber irgendwo findet sich im BUNA immer eine Sitzgelegenheit. Empfehlenswert ist vor allem der Logenplatz vor dem Schaufenster, oder jener direkt vor der Kaffeebar, wo man den Baristas bei ihren Zauberkünsten zuschauen kann. In großen und kleinen Kannen, kugelrunden Glasbehältern und allerlei anderen mysteriösen Utensilien, die jeden, der nicht in die hohe Kunst des Kaffeebrauens eingeweiht ist, in Staunen versetzen.

Im nicht-mehr-ganz-so-geheimen Geheimtipp in der Schmiedgasse bekommt man den vielleicht besten Kaffee von Graz serviert. Denn hier hat man sich ganz der Alchimie des schwarzen Goldes verschrieben. Auch der Name ist Programm, denn BUNA ist das äthiopische Wort für Kaffeebohne – und von ebendort importiert das BUNA auch seine Bohnen. Geröstet werden sie allerdings in Graz.

Daraus zaubern die Baristas des BUNA zahlreiche Variationen, die einen vor die Qual der Wahl stellen. Ob Espresso oder Filter, ob klein und schwarz oder mit wenig, viel oder sehr viel Milchschaum – für jede Art von Koffein-Junkie gibt´s hier das Passende. Auch für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber hat das BUNA so einige Spezialitäten im Angebot. Zum Bespiel der cold-brewed Coffee, der gerade jetzt in der warmen Jahreszeit die ideale Abkühlung bietet. Kuchen und Cookies gibt´s jeden Tag frisch – schmecken tun sie immer himmlisch. Kleiner Wermutstropfen: Allzu viel Kaffee kann man leider nicht trinken, denn eine Toilette fehlt im Lokal.

Wenn die Baristas dir gerade nicht vor Ort deinen Kaffee zubereiten, dann beschäftigen sie sich wahrscheinlich trotzdem mit dem schwarzen Gold. Regelmäßige Weiterbildungen und Barista-Meisterschaften stehen auf dem Programm. Bei diesen schneidet das BUNA übrigens immer sehr erfolgreich ab – davon zeugen die Auszeichnungen, die im Schaufenster zu bewundern sind und versprechen: Hier kennt man sich mit Kaffee aus!

Wer sich selbst in die Kunst des Kaffees vertiefen will, der kann sowohl aus monatlichen Kaffeeverkostungen, als auch aus eigenen Workshops wählen, in denen von der Bohne bis zum Milchschaum-Zeichnen alles gelehrt wird. Auch, wenn du zu Hause nicht auf BUNA-Kaffee verzichten möchtest, gibt es sowohl die Bohne selbst, als auch alle Utensilien, die du für die Zubereitung brauchst zum Kaufen. Kurz gesagt: Das BUNA ist nicht mehr wegzudenken. Nicht nur aus der Schmiedgasse, sondern auch bei unterschiedlichen Szene-Events in Graz wie dem Feschmarkt, dem Love(d) Flohmarkt oder dem Street Food Market sorgt das Team immer wieder für den optimalen Koffein-Kick.

Im BUNA kannst du aber nicht nur Gourmet, Kaffeekenner und zukünftiger –experte, sondern auch dein eigener DJ sein. Oder du lässt dich einfach nur vom coolen Retro-Flair des Plattenspielers begeistern und setzt in der Musikauswahl lieber auf den Barista deines Vertrauens. Die große Musiksammlung reicht von Iron Maiden bis STS. Klar, kann man im BUNA doch Kaffee gegen Vinyl eintauschen. Und der Kaffee hier ist es auf jeden Fall wert, sich dafür vom einen oder anderen Juwel aus der eigenen Sammlung zu trennen.

Location: Schmiedgasse 11

Öffnungszeiten: Mo-Sa: 08:30 – 18:30

Bankomat: nein

Rauchen: ja – draußen

W-Lan: ja

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Ein Gedanke zu “Im Namen der Bohne

  1. Bester Kaffee, freundliches Personal.
    Derzeit leider geschlossen, da bei der Baristaweltmeisterschaft in Dublin.
    Wünsche Erfolg allen beiden und Gold. für.Österreich .

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