Breaking News

Lammkotelett mit Macadamia-Quinoa und Rhabarber-Chutney, Süßkartoffel-Apfelsuppe mit Kokosmilch oder Strudelteig mit Topfen, Beeren, Vanille, Zimt und Honig. Dazu ein Kardamint Spritzer, Laško, Eule oder ein Tröpfchen karibischer Rum. Die Scherbe hat sich mit ihrer vielfältigen und originellen Speisekarte schon lange einen Namen gemacht. Berühmt-berüchtigt ist das Lokal in der Stockergasse aber auch für allerlei Auflegereien, Lendwirbeleien und Keller-Konzerte, die oft Abendprogramm für eine ganze Woche bieten.

Für frühe Vögel oder für Nachteulen – die Scherbe ist immer einen Anflug wert. Schon früh morgens holt man sich den Energiekick oder das Katerfrühstück mit Porridge und Eierspeis oder macht einen kulinarischen Abstecher in die Toskana, nach Indien oder Schweden. Am Wochenende fährt man in der Küche die großen Geschütze auf und verwöhnt mit Pancakes, orientalischem Teller sowie dem vollen englischen Programm. Bis 15h kann man sich hier den Bauch vollschlagen – oder gleich ins Mittagessen übergehen. Montag bis Freitag gibt’s ein Menü zur Wahl, à la carte geht aber sowieso immer. Und zahlt sich immer aus. Auch, wenn die Preise fürs Schmausen der Qualität des Essens entsprechen und man ein bisschen tiefer in die Tasche greifen muss.

Auch für danach ist bestens vorgesorgt. Den Kaffee bezieht man hier aus der stadtbekannten Tribeka-Rösterei: Wer die kennt, weiß was das bedeutet! Ist man jetzt noch nicht im Genuss-Himmel, bestellt man sich Brownie, Cheesecake oder Parfait dazu.

Für noch länger danach öffnen sich dann die Pforten des Scherbenkellers. Und wer nicht weiß, was DAS bedeutet, sollte sich schleunigst hinbegeben. Wöchentliches DJing, hochwertige Konzerte oder gemütliche Trinkerei – für alle Nachteulen ist der Keller das richtige Nest. Und das Angebot an Flüssignahrung stimmt sowieso. Wer der allgemeinen Montags-Müdigkeit trotzen möchte, wandert zum Wochenstart die Treppe hinab und gibt sich den Klängen verschiedenster Acts hin, die im Rahmen des Platoo-Montags die Scherbe beehren. Wer im Mai da ist, muss wirbeln.

Hat der Keller zu (tagsüber) kann man hier wunderbar im Garten entspannen, in der Sandkiste spielen und gemütlich tratschen. Wlan gibt’s hier keines, denn „hier reden die Leut‘ noch miteinander“. Sollte es mal wieder regnen, kuschelt man sich unter den Sonnenschirmen zusammen und hofft auf das Beste, oder wandert ins Scherbeninnere, wo man näher an der Bar ist.

Und jetzt zu den „breaking news“: Die Eitelkeit hat in der Scherbe überhand genommen und am stillen Örtchen einen echten, unversehrten und sogar ziemlich großen Spiegel durchgesetzt. Wem wir das zu verdanken haben, wissen wir nicht. Fakt ist: Beim Blick auf die handgeschriebene Botschaft, die hier einst den Spiegel ersetzte, fühlten wir uns immer viel schöner. Wer die kannte, weiß, was wir meinen.

Location: Stockergasse 2

Öffnungszeiten Scherbe:
MO – SA: 09:00 – 01:00; SO 09:00 – 24:00
Öffnungszeiten Scherbenkeller:
MO – DO: 18:00 – 01:00; FR – SA: 18:00 – 01:30

W-Lan: Nein

Vegane Speisen: Ja

Rauchen: Ja – im Garten und im Keller


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